FÖR PLATT e. V.

Plattdeutsch aktiv an die nächste Generation weitergeben

Snackt mehr Platt! Plattdüütsch mutt blieben!

 

 

Letzte Aktualisierung: 06.01.2023

 

 

Vertell doch mal: „Tohuus“

Plattdeutscher Schreibwettbewerb 2023 startet mit Yared Dibaba als Botschafter

 

 „Tohuus“ ist in diesem Jahr das Thema des plattdeutschen Schreibwettbewerbs „Vertell doch mal“ von NDR, Radio Bremen und dem Hamburger Ohnsorg-Theater. Jetzt startet der Wettbewerb.

„Tohuus“ - ein Motto, mit dem auch NDR Moderator Yared Dibaba etwas anfangen kann. Er ist Botschafter des 35. plattdeutschen Schreibwettbewerbs: „Zuhause ist für mich Äthiopien und Grünkohl genauso wie auf der Bühne zu stehen und meine eigenen vier Wände. Zuhause ist die Nordsee. Und auch die plattdeutsche Sprache gibt mir ein Zuhause“. Mit diesen Worten fordert der Autor der plattdeutschen NDR Morgenplauderei „Hör mal 'n beten to“ – gemeinsam mit dem Norddeutschen Rundfunk, Radio Bremen und dem Hamburger Ohnsorg-Theater – dazu auf, plattdeutsche Kurzgeschichten zum Thema „Tohuus“ zu schreiben.

 

Mitmachen lohnt sich: Auf die sechs Gewinnerinnen und Gewinner warten Preisgelder von mehr als 5000 Euro. Zudem werden die 26 besten Geschichten am 25. Juni, pünktlich zur großen Abschluss­veranstaltung im Hamburger Ohnsorg-Theater, als Buch erscheinen. Und auch in diesem Jahr gibt es den „Ü 18“ Preis. Das „Ü“ steht für „ünner“, spricht also Autorinnen und Autoren unter 18 Jahren an.

 

Eingereicht werden kann eine niederdeutsch verfasste Kurzgeschichte zum Thema „Tohuus“, die bisher noch nicht veröffentlicht wurde. Sie darf nicht länger als eineinhalb DIN A4 Seiten sein (Schriftgröße 12 Punkt, 1,5-zeilig) und muss bis Dienstag, 28. Februar 2023 (Poststempel), an eine der folgenden Adressen geschickt werden:

 

NDR 1 Welle Nord, Stichwort „Vertell doch mal!“, Postfach 3480, 24033 Kiel;

NDR 1 Niedersachsen, Stichwort „Vertell doch mal!”, 30150 Hannover;

NDR 90,3, Stichwort „Vertell doch mal!”, 20149 Hamburg;

NDR 1 Radio MV, Stichwort „Vertell doch mal!”, Postfach 110144, 19001 Schwerin; 

Radio Bremen, Stichwort „Vertell doch mal!”, 28100 Bremen;

oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. 

 

Besondere Aktionen im Internet auf www.ndr.de/vertell und www.radiobremen.de begleiten den Wettbewerb. Die sechs Siegergeschichten werden am 25. Juni während der Abschlussveranstaltung im Hamburger Ohnsorg-Theater prämiert und von Schauspielerinnen und Schauspielern des Theaters vorgetragen.

 

(www.ndr.de/presse)

 

 

 

 

* * *

 

Letzte Aktualisierung: 01.09.2022

 

 

Der SASS geht online: http://netz.sass-platt.de 

Bekanntes Wörterbuch „der neue SASS“ jetzt digital nutzbar

 

(PM) Das Mammutprojekt ist abgeschlossen – der „neue SASS“ steht im Netz und bietet zahlreiche praktische Nutzerfunktionen. In Papierform gibt es das plattdeutsche Wörterbuch bereits seit 20 Jahren.

Im Rahmen einer feierlichen Präsentation im Jahrhunderthaus des Freilichtmuseums Molfsee stellten Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Institutionen das Ergebnis langjähriger Arbeit vor.

Dank einer großzügigen Förderung des Kultusministeriums und weiterer Förderer sowie des unermüdlichen Schaffens eines Arbeitskreises unter der Leitung des Sprachaktivisten Heinrich Thies haben Sprechende und Schreibende nun auch online Zugriff auf unzählige Worteinträge inklusive Hinweisen zur weitreichend etablierten SASSschen Schreibweise des Plattdeutschen.

„Ein Meilenstein für alle, die mit der plattdeutschen Sprache leben und arbeiten und sich immer mal wieder fragen – wie kann ich dieses Wort korrekt schreiben, welche gute Übersetzung gibt es dafür? – Wir können den Wert dieser Arbeit, die nun vorliegt und weltweit allen zugänglich ist, gar nicht hoch genug schätzen“, so Marianne Ehlers, Vorsitzende der Fehrs-Gilde. Dieser Verein zur Förderung des Niederdeutschen ist Herausgeber des „neuen SASS“.

„Das neue Onlinewörterbuch ist hilfreich für die produktive Spracharbeit und markiert zudem Möglichkeiten eines alltagsbezogenen Sprachausbaus des Niederdeutschen“, betont Robert Langhanke von der Europa-Universität Flensburg.

„Sprachlernerinnen und -lerner finden hier leicht zugänglich grundlegende Unterstützung“, unterstreicht der Plattdeutschreferent beim SHHB, Jan Graf.

„Am Ende haben wir 180.000 Haupteinträge plus aller Plural-/Konjugations-/Deklinations-/Komparationsformen erreicht“, erläutert Heinrich Thies, ehemals Vorsitzender der Fehrs-Gilde.

(pn) SASS – unter diesem Markennamen ist das plattdeutsche Wörterbuch für den nordniedersächsischen Sprachraum seit langem bekannt. Die ehemaligen Vorsitzenden der Fehrs-Gilde Heinrich Kahl und Heinrich Thies hatten es seit 2002 zu einem modernen Hilfsmittel für Schreibende und Lernende gemacht: den „neuen SASS“, der neben dem plattdeutsch-hochdeutschen nun auch einen hochdeutsch-plattdeutschen Teil umfasste. Heinrich Thies entwickelte daraus ein umfassendes Projekt, das neben der ständigen Aktualisierung und Erweiterung des Wörterbuchinhalts auch die Erarbeitung einer allgemein verständlichen Gebrauchsgrammatik zur Folge hatte. Schnell wurde deutlich, dass für eine zeitgemäße Nutzung dieser Hilfsmittel für Beruf, Wissenschaft, Schule und allgemeines Interesse auch eine entsprechende Internetplattform entwickelt werden musste. Unter http://sass-platt.de waren die SASS-Grammatik, die SASS-Schreibregeln und weitere daraus resultierende Lehrmaterialien verhältnismäßig schnell verfügbar. Die aufwändige Erarbeitung der SASS-Datenbank als digitales orthografisches Wörterbuch allerdings erforderte etliche Jahre mühevoller Arbeit und konnte erst jetzt abgeschlossen werden.

Siehe auch: https://www.ndr.de/kultur/norddeutsche_sprache/plattdeutsch/Plattdeutsch-per-Mausklick-Der-neue-SASS-geht-online,plattdeutscheswoerterbuch102.html

 

Quelle: PLATTNET-Nachricht – 01.09.2022

 

 

* * * * *

 

 

letzte Aktualisierung 30.06.2021 

                             

 

Bundesraat för Nedderdüütsch neu konstituiert

 

Auf seiner Sitzung am 16. Juni 2022 in Hamburg hat sich der Bundesraat för Nedderdüütsch (BfN) für die Delegationsperiode 2022 bis 2026 konstituiert. Die Heimatverbände und Niederdeutschvereine der acht Bundesländer, die im BfN vertreten sind, sowie die Gruppe der Plautdietschen hatten zuvor je zwei Ländervertreter:innen delegiert.

Mit diesen Mitgliedern vertritt der BfN in den kommenden vier Jahren die Interessen der niederdeutschen Sprechergruppe auf Länder- und Bundesebene sowie in europäischen Bezügen:

 

    Brandenburg: Ute Eisenack und Adelheid Schäfer

    Bremen: Heiko Block und Gesine Reichstein

    Hamburg: Hartmut Cyriacks und Peer-Marten Scheller

    Mecklenburg-Vorpommern: Johanna Bojarra und Nadine Koop

    Niedersachsen: Gesche Gloystein und Heinrich Siefer

    Nordrhein-Westfalen: Anne Fink und Werner Zahn

    Sachsen-Anhalt: Norbert Lazay und Dr. Saskia Luther

    Schleswig-Holstein: Marianne Ehlers und Jan Graf

    Plautdietsche: Elina Penner und Dr. Heinrich Siemens

    SONT (Niederlande): Arja Olthof und Henk Nijkeuter (Gaststatus)

 

Als Sprecherin wählten die Delegierten Johanna Bojarra und als Sprecher Heinrich Siefer. "Mit Kontinuität und frischem Wind nehmen wir die Arbeit in der aktuellen Delegationsperiode auf", so Heinrich Siefer. "Neben 12 Delegierten, die schon länger im BfN tätig sind, können wir 6 neue Ländervertreter:innen begrüßen." Zum ersten Mal hat der BfN auch drei Jugendvertreter:innen aufgenommen, die sich für die Interessen der jungen Erwachsenen einsetzen werden. "Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Thees Becker, Kevin Behrens und Mareike Meents, die viele Ideen mitbringen, um Niederdeutschangebote für junge Lüüd zu entwickeln sowie ein Niederdeutschnetzwerk für junge Erwachsene aufzubauen", ergänzt Johanna Bojarra.

Neben der Jugendarbeit werden die Felder Bildung und Medien - insbesondere auch die Kampagne Funklock stoppen! - eine wichtige Rolle bei der Arbeit des BfN spielen. Aber auch der Bereich Niederdeutsch in der Pflege, die Sichtbarkeit der Sprache im öffentlichen Raum sowie das Entwickeln nachhaltiger Strategien und Strukturen für die Sprache sind Themen, die den BfN weiter begleiten werden.

 

(Niederdeutschsekretariat und Bundesraat för Nedderdüütsch -

www.niederdeutschsekretariat.de)

 

Quelle: PLATTNET-Nachricht – 30.06.2021

 

 

* * * * *

 

 

 

 

 

letzte Aktualisierung 06.07.2021

 

 

"FUNKLOCK STOPPEN!" - Neue Seite für plattdeutsche Medienkampagne

 

Die plattdeutsche Medienkampagne „Funklock stoppen!“ hat eine neue Internetseite.

Auf www.funklockstoppen.de steht ab sofort, was hinter dem Ruf nach einem eigenen öffentlich-rechtlichen

plattdeutschen Sender steht und wer die Bewegung unterstützt. 

 

 

* * * * *

 

 

 

 

letzte Aktualisierung: März 2021

 

 

Neu: Newsletter der Plattdeutsch-Koordinatorin Rike Henties

 

Ab 15. März 2021 informiert der Newsletter „Wat to weten“, monatlich über plattdeutsche Kreativkurse, Aktionen und Veranstaltungen im Landkreis Harburg. Interessierte melden sich ab sofort für den Newsletter an unter www.plattfinntstatt.de

 

Die Plattdeutsch-Koordinatorin, Rike Henties, vernetzt die plattdeutschen Kulturakteure und das vielfältige Angebot im Landkreis Harburg. Sie unterstützt die Vermittlung der Regional­sprache an Menschen, die das Niederdeutsche noch nicht sprechen, z. B. Jugendliche und Kinder in Kindertagesstätten oder Schulen. Als Teil der regionalen Kulturförderung finanzieren der Landkreis Harburg und der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg gemeinsam die Stelle.

 

Rike Henties

Plattdeutsch-Koordinatorin für den Landkreis Harburg

Am Kiekeberg 1
21224 Rosengarten

Tel. (0 40) 79 01 76-54
Fax (0 40) 7 92 64 64

E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

* * * * *

 

 

 

 

Volkshochschoolkurse för Platt -

Anmeldungen sind möglich bei der KVHS Landkreis Harburg, St.-Barbara-Weg 1, 21423 Winsen (Luhe) oder

Schulkamp 11a, 21220 Seevetal-Maschen. Das Lehrbuch kann im Buchhandel erworben werden.

 

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  |  https://www.kvhs-harburg.de

 

* * * * *

     

 

„Plattdüütsch lernen und snacken“

Lehrbuch: H. Arbatzat „Platt - dat Lehrbook“ (Quickborn-Verlag, ISBN 978-3-87651-431-4)

Anmeldungen: VHS Buxtehude, Bertha-von-Suttner-Allee 9, 21614 Buxtehude; Tel.: 04161 7434-21|

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | www.vhs-buxtehude.de

 

 

* * * * * *

 

 

Nachtrag im Oktober 2020: Das Projekt geht weiter

 

Der Landkreis Harburg hat eine Plattdeutsch-Koordinatorin
Rike Henties beginnt am 1. April 2019

 

Rosengarten, 29.3.2019 – Das Plattdeutsche hat ab dem 1. April eine hauptamtliche Vertretung: Rike Henties ist die neue Plattdeutsch-Koordinatorin im Landkreis Harburg. Die 31-jährige Mutter­sprachlerin aus Erbstorf (Landkreis Lüneburg) widmet sich ab sofort in Teilzeit der Förderung des Niederdeutschen. Zu ihrem Start begrüßten sie Landrat Rainer Rempe, Heiner Schönecke als Vorsitzender des Fördervereins des Freilichtmuseums am Kiekeberg, Stiftungsratsvorsitzender Klaus-Wilfried Kienert und Museumsdirektor Stefan Zimmermann. Organisatorisch ist die Stelle im Freilichtmuseum am Kiekeberg angebunden.

 

„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe“, sagt Rike Henties strahlend. Nach Ausbildungen zur Maßschneiderin und Modedesignerin wurde sie Schulbegleiterin. Aus dieser Arbeit kennt sie den Landkreis Harburg sehr gut und ist auch mit vielen Schulen bereits vernetzt. Für Rike Henties ist Niederdeutsch die sprichwörtliche Muttersprache: „Meine Mutter und deren Mutter haben mit uns drei Kindern immer platt geschnackt. Es war uns immer bewusst, dass das etwas Besonderes ist. Viele Unbekannte blieben auf der Straße stehen, um uns einfach zuzuhören.“ Allerdings erlebte sie noch bis in die 1990er Vorurteile gegen Plattschnacker. Diese will sie nun auch auf professioneller Ebene entkräften: „Ich möchten mich mit vielen Akteuren der Szene vernetzen – daraus entstehen meist die besten Ideen. Und ich möchte zeigen: Die Sprache ist für alle attraktiv – für jedes Alter und auch für Menschen, die sie zurzeit noch nicht oder nicht fließend sprechen“, fügt sie mit einem Augenzwinkern auf die Herrenrunde hinzu. Ihr eineinhalbjähriger Sohn Piet jedenfalls kennt die Mama nur „op platt“ – und geht mit beiden Sprachen selbstverständlich um.

 

Als Koordinatorin wird Rike Henties viel im Landkreis unterwegs sein. „Dat is wichtig, dat een sik sehen laat“, sagt sie. Mit der Vernetzungsarbeit hat sie schon vor Stellenantritt begonnen, unter anderem mit einem „Antrittsbesuch“ bei ihrem Vorgänger Herbert Timm. Dieser füllte die Position bis zu seinem „Ruhestand“ ehrenamtlich aus. Landrat Rainer Rempe betont: „Mit Herbert Timm hatten wir sehr lange einen umsetzungsstarken und sehr engagierten Beauftragten, für ihn war die Förderung des Plattdeutschen eine Lebensaufgabe. Wir haben ihm viel zu verdanken, das ist mit Geld nicht aufzuwiegen. Im Nachbesetzungsverfahren zeigte sich, dass diese Position so nicht mehr ehrenamtlich zu besetzen ist.“  Museumsdirektor Stefan Zimmermann sieht die neu geschaffene Stelle als „Riesenchance für das Plattdeutsche. Es soll nicht nur ein schönes Image haben“, sagt der gebürtige Schwabe, „sondern auch normaler Bestandteil des Alltagslebens sein. Das passt sehr gut zum Kiekeberg: Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, Alltagskultur zu bewahren.“

 

Zwei positive Entscheidungen schufen die Rahmenbedingungen für die Bestellung der ersten hauptamtlichen Plattdeutsch-Koordinatorin im Landkreis Harburg: Der Kreistag sprach sich Ende 2018 mit großer Mehrheit fraktionsübergreifend für die Einrichtung einer hauptamtlichen Stelle aus. Und: Die Personalkosten teilt sich der Landkreis mit dem Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg. Dessen Vorsitzender Heiner Schönecke erklärt: „Wir fördern die Kultur der Region, da gehört das Plattdeutsche zentral dazu. Wir haben im Vorstand gern den Beschluss gefasst, uns finanziell zu beteiligen.“ Mit Blick auf die stark ausgeprägte plattdeutsche Szene im Landkreis betont er: „Es gibt so viel Potential, da engagieren sich viele Menschen. Und das wollen wir unterstützen und noch stärker für die jüngeren Menschen erschließen.“ Bei dem Gedanken sind sich alle Entscheider und Rike Henties einig: „Plattdeutsch gehört zu Niedersachsen. Die Sprache gibt einen schnellen Zugang zu Menschen, ein ‚Hier bin ich zuhause’-Gefühl.“ Plattdeutsch als Teil des kulturellen Erbes, der nicht verschwinden darf – schließlich war dies ein zentrales Argument, das den Kreistag und auch den Stiftungsrat des Freilichtmuseums am Kiekeberg überzeugte, erläutert Klaus-Wilfried Kienert, Vorsitzender des Stiftungsrats. „Wir finden, es ist es Wert, das Kulturgut zu fördern.“ Das hat auch der Europarat festgestellt, der das Niederdeutsche in die Europäische Charta für Regional- und Minderheitssprachen aufnahm und sie damit als besonders schützenswert anerkennt.

 

Stefan Zimmermann erklärt: „Der Landkreis hat das Freilichtmuseum schon vor Jahren mit den zentralen Kulturaufgaben betraut. Als übertragene Aufgaben verwalten wir auch dessen Budget für das Plattdeutsche. Daraus werden zum Beispiel die regelmäßigen Terminhefte oder die plattdeutsche Bibliothek finanziert.“ So sei es sinnvoll, auch die Stelle der Plattdeutsch-Koordinatorin organisatorisch am Kiekeberg anzubinden. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre angelegt. Eine Evaluierung wird dann Entscheidungsgrundlage für die Kreistagsmitglieder, die über die Ausrichtung nach 2020 abstimmen.