FÖR PLATT e. V.

Plattdeutsch aktiv an die nächste Generation weitergeben

letzte Aktualisierung: 02.07.2019

 

 

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Im ganzen September bis Ende Oktober 2019 finden im Landkreis Harburg

wieder die „Plattdüütsch Weken statt –

Zahlreiche plattdeutsche Veranstaltungen, die von unterschiedlichen Initiatoren organisiert

und vom Verein FÖR PLATT e.V. koordiniert werden.

 

Alle Veranstaltungen siehe Termine 2019! 

 

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Unsere Hausseite www.foer-platt.de veröffentlicht gerne interessante Termine und Beiträge zu Plattdeutsch hier in der Region.

Bitte senden Sie uns Ihre Daten einfach per Email an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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Aktualisiert 27.02.2018

 

 

Die Themen für die nächsten Projekte "Kulturlandkreis Harburg. Kultur im Dialog" stehen fest.

In der Kreativsitzung am 27.02.2018 im Kreishaus Winsen wurden von den Kulturschaffenden

im Landkreis Harburg folgende Themen beschlossen:

Das Thema für den Kultursommer 2019 heißt "Licht und Schatten",

das Thema für den Kultursommer 2020 heißt "Begegnungen".

 

 

 

 

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Platt ist in aller Munde!

Mit diesen Produkten zeigen Sie nicht nur, dass Sie Plattsnacker sind, sondern unterstützen mit Ihrer Spende auch noch die Förderung der Plattdeutschen Sprache!

 

 

 

 

 

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Diese Artikel sind exklusiv über den Vorstand im Verein För Platt e. V. erhältlich.

Bitte sprechen Sie uns an!

 

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Plattdeutsch auf Ortstafeln

 

Wenn eine Gemeinde auf den Ortstafeln auch den plattdeutschen Namen angeben möchte, ist auf dem Dienstwege ein Antrag für die zweisprachige Führung des Ortsnamens auf Ortstafeln (Zeichen 310 StVO) an das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zu stellen. Dazu ist zunächst ein Ratsbeschluss erforderlich.

Wenn ein Gemeinderat die Absicht hat, einen solchen Antrag zu stellen, sind folgende Überlegungen wichtig:

- Wie wird der Name auf Plattdeutsch ausgesprochen? Dazu sollte aufgezeichnet werden, wie man den Namen in internationaler Lautschrift (wie in Wörterbüchern) darstellt.

- Es sollten auch Überlegungen angestellt werden, wie es zu diesem plattdeutschen Namen gekommen ist. Wenn es historische Quellen und urkundliche Erwähnungen gibt, sollen sie herangezogen und aufgeschrieben werden.

- Wie soll der Name geschrieben werden? Die vom Verein För Platt e. V. erarbeitete zweisprachige Kreiskarte kann dazu einen Hinweis geben, aber die Schreibweise ist keineswegs verbindlich und sollte sorgfältig überlegt sein. Auch Ortsfremde sollen ja den Namen möglichst richtig aussprechen können, wenn sie ihn lesen.

Wenn ein Ratsbeschluss vorliegt, soll der Vorschlag für die Schreibweise auf der Ortstafel mit den zur Verfügung stehenden Dokumenten (historische Schreibweisen) an das Institut für niederdeutsche Sprache (INS) geschickt werden, um die Schreibweise mit den dortigen Experten abzustimmen.

Wenn das INS Grünes Licht gegeben hat, kann die Gemeinde über den Landkreis Harburg den offiziellen Antrag an das Niedersächsische Minsiterium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr stellen, dem folgende Unterlagen beizufügen sind:

- eine Übersetzung oder Erklärung des Namens,

- eine phonetische Aufzeichnung der heute gängigen Aussprache

- historische Quellen und urkundliche Erwähnungen, sofern vorhanden

- einen mit dem INS auf der Basis der vorgenannten Dokumente abgestimmten Vorschlag für

die Schreibweise auf der Ortstafel – nur Schriftzeichen, die im Hochdeutschen üblich sind.

Wenn die Genehmigung vorliegt, dürfen die Ortstafeln mit der niederdeutschen Komponente aufgestellt werden. Das kann auch erst dann geschehen, wenn alte Ortstafeln abgängig sind. Es müssen auch nicht alle Ortstafeln ersetzt werden. Wenn man aber den Beschluss des Rates möglichst zügig umsetzen will, sollte man vielleicht versuchen, Sponsoren dafür zu finden, um die Kosten für den Steuerzahler (ca. 150 € pro Ortstafel) möglichst gering zu halten.

Die Anschrift des INS lautet:

Institut für Niederdeutsche Sprache e. V. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schnoor 41 28195 Bremen Tel.: 0421 – 32 45 35 Fax: 0421 – 337 98 58