FÖR PLATT e. V.

Plattdeutsch aktiv an die nächste Generation weitergeben

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Aktualisiert 18.01.2021

 

„Allens anners“ – Plattdeutscher Schreibwettbewerb 2021

„Vertell doch mal“ startet mit Botschafterin Ina Müller

(PM) Im Leben kann es ganz schnell „Allens anners“ werden - durch die Liebe, einen Zufall, Reisen in andere Zeiten oder auch durch eine Pandemie. Damit bietet das Thema von „Vertell doch mal“ 2021 Stoff für viele Geschichten.

 

NDR Moderatorin und Plattschnackerin Ina Müller ist Botschafterin des 33. Plattdeutschen Schreibwettbewerbs. „In meinem Leben ist ja so vieles so ganz anders gekommen. Von der Apotheke bin ich auf die Bühne gehüpft, von der Bühne ins Fernsehen, das hätte ich auch nicht gedacht. Vielleicht habt ihr ja auch so eine Geschichte, wo alles anders gekommen ist, als erwartet. Schreibt sie doch auf und schickt sie uns!“, sagt Ina Müller und fordert gemeinsam mit dem Norddeutschen Rundfunk, Radio Bremen und dem Hamburger Ohnsorg-Theater auf, sich Geschichten in Plattdeutsch zum Thema „Allens anners“ zu überlegen. Für die in der norddeutschen Tiefebene geborene Sängerin und Fernsehmoderatorin ist Niederdeutsch die Muttersprache. Die Grimme-Preisträgerin startete unter anderem mit plattdeutschen Texten ihre Karriere.

 

Das Mitmachen lohnt sich:

Auf die sieben Gewinnerinnen und Gewinner warten Preisgelder von mehr als 5.000 Euro.

Zudem werden die 25 besten Geschichten am 4. Juni 2021, pünktlich zur großen virtuellen Gala aus dem Ohnsorg-Theater, als Buch erscheinen.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder den „Ü 18“ Preis. Das „Ü“ ist ein „plattes Ü“ und steht für „ünner“, spricht also Autorinnen und Autoren unter 18 Jahren an.

 

Eingereicht werden kann eine niederdeutsch verfasste Kurzgeschichte zum Thema „Allens anners“, die bisher noch nicht veröffentlicht wurde. Sie darf nicht länger als eineinhalb DIN A4 Seiten sein (Schriftgröße 12 Punkt, 1,5-zeilig) und muss bis Sonntag, 28. Februar 2021 (Poststempel), geschickt werden an:

NDR 1 Welle Nord, Stichwort „Vertell doch mal!“, Postfach 3480, 24033 Kiel; 

NDR 1 Niedersachsen, Stichwort „Vertell doch mal!”, 30150 Hannover;  

NDR 90,3, Stichwort „Vertell doch mal!”, 20149 Hamburg;  

NDR 1 Radio MV, Stichwort „Vertell doch mal!”, Postfach 110144, 19001 Schwerin; 

Radio Bremen, Stichwort „Vertell doch mal!”, 28100 Bremen 

oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. 

 

Besondere Aktionen im Internet auf www.NDR.de und www.radiobremen.de begleiten den Wettbewerb. Die sechs Siegergeschichten werden am Freitag, 4. Juni 2021, während einer großen virtuellen Gala im Hamburger Ohnsorg-Theater prämiert und von Schauspielerinnen und Schauspielern des Theaters vorgetragen. Die Moderation übernimmt „Plattsnuut“ Ilka Brüggemann und die Musik kommt vom Dragseth Trio aus Nordfriesland.

Partner des Wettbewerbs ist auch in diesem Jahr die PNE AG. Alle Infos zu „Vertell doch mal“ 2021 finden sich auf www.ndr.de/vertell

 

Quelle: PLATTNET-Nachricht – 15.01.2021

 

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Aktualisiert 09.01.2021

                              

                   

Düt un dat op Platt

Plattdeutsches NDR Magazin - Mit Ilka Brüggemann

 

Samstag, 09. Januar 2021, 18:00 bis 20:00 Uhr, NDR 1 Niedersachsen

(pn) Mit einem neuen Jahr kommen oft Veränderungen, und so ist es auch bei den plattdeutschen Radiobeiträgen aus dem NDR Funkhaus in Hannover. Ab sofort wird die wöchentliche Sendereihe „Düt un dat op Platt“ nicht mehr einstündig freitags ausgestrahlt, sondern ist nun immer am Sonnabend  zu hören – und das jetzt zwei Stunden lang ab 18.05 Uhr.

Damit ist noch mehr Platz für Beiträge und Interviews aus den Regionen, kleine Alltagsgeschichten und Humorvolles. Und auch die Musik verändert sich ein kleines bisschen: Zu den beliebten plattdeutschen Titeln kommen ein paar andere liebevoll ausgewählte hinzu. Zum Beispiel auf Groninger Platt (mit Grüßen an die Nachbarn hinter der holländischen Grenze), aber auch englische Countrymusik, Irish Folk und hochdeutsche Liedermacher werden ihren Platz finden. Auf jeden Fall: Musik, die man sonst nur selten zu hören bekommt. Ilka Brügemann freut sich auf Vorschläge der Hörerinnen und Hörer.

In der ersten neuen Ausgabe von „Düt un dat“ am 9. Januar geht es um 100 Jahre Radio: Im Postgeschichtlichen Museum Friesoythe gibt es die Sonderausstellung „100 Jahre durch den Äther“, die hoffentlich bald auch wieder besucht werden kann. Frank Jakobs war dort und hat mit dem ehrenamtlichen Betreiber und großen Radio-Fan Wolfgang Letzel gesprochen.

Platt-Reporter Gerrit Hoss dagegen war auf großer Fahrt: Die Viermast-Bark „Peking“ liegt seit September in Hamburg hinter dem Hafenmuseum. An Bord: 100 Jahre Seefahrtsgeschichte. Wie sah es aus mit der Seefahrerromantik? Das hat Gerrit Hoss auch herausgefunden.

„Wünsch di wat op Platt!“ – Auch weiterhin sind die Hörerinnen und Hörer aufgefordert, Ihre Wünsche zum Programm an die Redaktion zu übermitteln. Seien es Musiktitel, Veranstaltungshinweise oder Themenvorschläge:

„Wünsch di wat op Platt!“ – Auch weiterhin sind die Hörerinnen und Hörer aufgefordert, Ihre Wünsche zum Programm an die Redaktion zu übermitteln. Seien es Musiktitel, Veranstaltungshinweise oder Themenvorschläge: https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/service/So-erreichen-Sie-NDR-1-Niedersachsen,ndrnds20.html oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Düt un dat op Platt“ ist dank DAB+ und Internet überall im Norden zu empfangen und in der Mediathek nachzuhören.

(siehe auch: https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/epg/Duet-un-dat-op-Platt,sendung1114358.html)

 

Quelle: PLATTNET-Nachricht – 08.01.2021

                  

 

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Aktualisiert 24.05.2020

 

 

"Platt vun Tohuus" bei "You Tube"

 

Wegen des Ausfalls von Konzerten, Lesungen und anderen Veranstaltungen haben bekanntermaßen viele Musiker und Autoren ihre Lieder, Gedichte und Geschichten zu Hause "live" aufgenommen und bei "You Tube" gepostet.

 

Auch der Verein "Lüneplatt e. V." hat inzwischen einen "You Tube"-Kanal eingerichtet und freut sich auf weitere Beiträge. Auf diese Art werden die Freunde der plattdeutschen Sprache weiterhin mit persönlichen Beiträgen unterhalten und die "kulturelle Durststrecke" überbrückt.

Hier geht's zu Youtube!

 

Mehr Infos gibt es bei: Verein Lüneplatt e. V.

Klaus Stehr, Posener Str. 5 b, 21391 Reppenstedt
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | www.klausstehr.de  

 

 

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Plattdeutschunterricht in Coronazeiten

Fachportal Niederdeutsch - Materialien und Links

 

(pn) Schule zu Hause und Lernen auf Distanz – in Coronazeiten ist alles anders. Da wird auch darüber nachgedacht: Was ist jetzt wichtig? Welcher Unterrichtsstoff ist unverzichtbar?

Mathematische Formeln, physikalische Phänomene, deutsche Grammatik, englische Klassiker usw.

Doch was ist mit dem Plattdeutschunterricht, der sowieso ein eher stiefmütterliches Dasein im Schulalltag darstellt? Eine reine Liebhaberei, auf die man in so ernsten Zeiten getrost verzichten kann und zugunsten „wichtigerer Dinge“ auch sollte? Mitnichten!

Das Internet macht’s möglich, dass auch vielfältige niederdeutschsprachige Inhalte für einen altersgerechten Unterricht überall verfügbar sind.

Das Fächerportal Niederdeutsch beim Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) stellt diese Materialien online zur Verfügung und gibt Hinweise zur pädagogischen Begleitung.

Das ist der Link zur Startseite für das Fachportal Niederdeutsch: https://fachportal.lernnetz.de/niederdeutsch.html

Dort findet sich unter anderem Übungsmaterial für Schülerinnen und Schüler, die sich für den Vorlesewettbewerb „Schölers leest Platt“ qualifiziert haben, deren weitere Teilnahme an den höheren Leistungsstufen aber krisenbedingt noch ausgesetzt bleibt.

Das Fachportal Niederdeutsch im Lernnetz des Landes Schleswig-Holstein steht allen am Plattdeutschunterricht Interessierten zur Verfügung. Verantwortlich hierfür ist Karen Nehlsen, IQSH-Koordinatorin für Regional- und Minderheitensprachen in Schleswig-Holstein.

 

Quelle: PLATTNET-Nachricht – 28.04.2020

PLATTNET.de   Nachrichten  Volker Holm, Buchenweg 35, D-22926 Ahrensburg, Tel. 49-4102-4739108 - http://nachrichten.plattnet.de

 

 

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Aktualisiert 05.01.20

 

 

Die Themen für die nächsten Projekte "Kulturlandkreis Harburg. Kultur im Dialog" stehen fest.

Beim  Kreativtreffen am 19.11.19 im Kreishaus Winsen wurden von den Kulturschaffenden

im Landkreis Harburg für die Kultursommer 2021 und 2022 folgende Themen festgelegt:

2021 lautet das Thema „Klare Kante“,

2022 lautet das Thema „Märchenhaft“.

 

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Platt ist in aller Munde!

Mit diesen Produkten zeigen Sie nicht nur, dass Sie Plattsnacker sind, sondern unterstützen mit Ihrer Spende auch noch die Förderung der Plattdeutschen Sprache!

 

 

 

 

 

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www.porzellanmanufaktur-calluna.de

Diese Artikel sind exklusiv über den Vorstand im Verein För Platt e. V. erhältlich.

Bitte sprechen Sie uns an!

 

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Plattdeutsch auf Ortstafeln

 

Wenn eine Gemeinde auf den Ortstafeln auch den plattdeutschen Namen angeben möchte, ist auf dem Dienstwege ein Antrag für die zweisprachige Führung des Ortsnamens auf Ortstafeln (Zeichen 310 StVO) an das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zu stellen. Dazu ist zunächst ein Ratsbeschluss erforderlich.

Wenn ein Gemeinderat die Absicht hat, einen solchen Antrag zu stellen, sind folgende Überlegungen wichtig:

- Wie wird der Name auf Plattdeutsch ausgesprochen? Dazu sollte aufgezeichnet werden, wie man den Namen in internationaler Lautschrift (wie in Wörterbüchern) darstellt.

- Es sollten auch Überlegungen angestellt werden, wie es zu diesem plattdeutschen Namen gekommen ist. Wenn es historische Quellen und urkundliche Erwähnungen gibt, sollen sie herangezogen und aufgeschrieben werden.

- Wie soll der Name geschrieben werden? Die vom Verein För Platt e. V. erarbeitete zweisprachige Kreiskarte kann dazu einen Hinweis geben, aber die Schreibweise ist keineswegs verbindlich und sollte sorgfältig überlegt sein. Auch Ortsfremde sollen ja den Namen möglichst richtig aussprechen können, wenn sie ihn lesen.

Wenn ein Ratsbeschluss vorliegt, soll der Vorschlag für die Schreibweise auf der Ortstafel mit den zur Verfügung stehenden Dokumenten (historische Schreibweisen) an das Institut für niederdeutsche Sprache (INS) geschickt werden, um die Schreibweise mit den dortigen Experten abzustimmen.

Wenn das INS Grünes Licht gegeben hat, kann die Gemeinde über den Landkreis Harburg den offiziellen Antrag an das Niedersächsische Minsiterium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr stellen, dem folgende Unterlagen beizufügen sind:

- eine Übersetzung oder Erklärung des Namens,

- eine phonetische Aufzeichnung der heute gängigen Aussprache

- historische Quellen und urkundliche Erwähnungen, sofern vorhanden

- einen mit dem INS auf der Basis der vorgenannten Dokumente abgestimmten Vorschlag für

die Schreibweise auf der Ortstafel – nur Schriftzeichen, die im Hochdeutschen üblich sind.

Wenn die Genehmigung vorliegt, dürfen die Ortstafeln mit der niederdeutschen Komponente aufgestellt werden. Das kann auch erst dann geschehen, wenn alte Ortstafeln abgängig sind. Es müssen auch nicht alle Ortstafeln ersetzt werden. Wenn man aber den Beschluss des Rates möglichst zügig umsetzen will, sollte man vielleicht versuchen, Sponsoren dafür zu finden, um die Kosten für den Steuerzahler (ca. 150 € pro Ortstafel) möglichst gering zu halten.

Die Anschrift des INS lautet:

Institut für Niederdeutsche Sprache e. V. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schnoor 41 28195 Bremen Tel.: 0421 – 32 45 35 Fax: 0421 – 337 98 58